Was für Projektmanager wichtig ist

Was Projektmanager brauchen.

Raten Sie mal, in wie vielen DAX30-Unternehmen Projekte oder Projektmanagement in der Beschreibung eines Vorstandsressorts auftauchen (Basis: Ende 2015).

Die Lösung finden Sie >>>hier auf YouTube.

Wir meinen, dass Projektmanager die Unterstützung aus dem Top-Management des Unternehmens brauchen, um einen guten Job machen zu können. Folgende Checkliste hilft dabei, die Verankerung des Projektmanagements in Ihrem Unternehmen einzuschätzen (Zählen Sie einfach, wie oft Sie mit JA antworten können. Je öfter, desto besser ist die Verankerung.):

  • Projektmanager haben bei Bedarf direkten Zugang zur Unternehmensleitung.
  • Auf Entscheidungen, die Projektmanager im Top-Management einfordern wird innerhalb von spätestens zwei Tagen reagiert.
  • Die Projekte sind durch die Unternehmensleitung eindeutig priorisiert.
  • Die Priorität ist im Unternehmen bekannt.
  • Zu Führungskräfte-Meetings werden auch die Manager großer Unternehmensprojekte eingeladen.
  • Projektmanager sind nicht „pro forma“ Personen aus demTop-Management.

Sie möchten mehr wissen? Kontaktieren Sie uns >hier.

Was Projektmanager von Profi-Rodlern lernen können

Die Strecke im Kopf haben:
Was Projektmanager von Rennrodlern lernen können

Sämtliches Gold für die deutschen RennrodlerInnen! Das ist nicht nur 2014 in Sotschi beinahe selbstverständlich, sondern bereits seit Jahrzehnten über die Maßen oft eingetreten. Eine Grundvoraussetzung dafür ist neben körperlicher Fitness und Top-Material die mentale Vorbereitung auf die Rennstrecke. Ein Rennrodler hat jede Kurve im Kopf gespeichert, kann die Fahrt auf der Bahn körperlich empfinden, obwohl er im Bett liegt.

Nutzen Sie als Projektmanager diese Methode:

Nehmen Sie sich Zeit, um den Verlauf des Projektes vorwegzunehmen. Schließen Sie die Augen und denken Sie sich in die wichtigsten Schritte auf dem Weg zum nächsten Meilenstein. An welchen Stellen meldet sich Ihr Magen mit einem flauen Gefühl? Welche Situationen geben Ihnen Energie? Wo fühlen Sie sich unsicher, wo gibt es wenig Zweifel? Wie wird es sich anfühlen, das Ziel zu erreichen? Notieren Sie sich diese Empfindungen und übersetzen Sie sie in Risiken, Fragen und Motivationsfaktoren. Nehmen Sie diese Erkenntnisse ernst, Ihr „Bauchgefühl“ hat in vielen Fällen mehr Bedeutung als das Verstehen, weil es sich nicht einfach ausschalten lässt und somit in den meisten eigenen Aktionen durchscheint. Sie werden mehr Sicherheit ausstrahlen, mehr Überzeugungskraft besitzen und besser schlafen, wenn Sie Ihren Projektweg so lange mental abgehen, bis Sie ein gutes Gefühl dabei haben – ganz wie unsere erfolgreichen (und sympathischen) RodlerInnen!

Was Projektmanager von Star-Trainern lernen können.

Was Projektmanager von Star-Trainern lernen können.

Kaum jemand aus dem Sportbetrieb hat in Deutschland bei seiner Verpflichtung höhere Wellen geschlagen als Pep Guardiola. Dementsprechend war auch die Resonanz nach einem Interview in der ersten größeren Schwächephase des Rekordmeisters unter seiner Leitung im Mai 2014. Guardiola meinte sinngemäß, entweder man spiele mit seinen Ideen – oder ohne ihn.

Aus meiner Sicht interessanter war aber noch die Begründung dafür: nicht etwa Sturheit oder Beleidigtsein klang durch, sondern „sonst kann ich meine Spieler nicht überzeugen“.

Genau das ist es! Auch Projektmanager müssen zutiefst davon überzeugt sein, den richtigen Weg zu gehen – sonst werden weder Projektmitarbeiter noch Auftraggeber mitkommen. Überprüfen Sie als Projektmanager also immer wieder Ihre innere Haltung zu Ihrem Projekt.

  • Kann ich die Unsicherheiten, die erkennbar sind, vertreten?
  • Bin ich von der Vorgehensweise überzeugt?
  • Ist der Plan nach meinem derzeitigem Kenntnisstand realisierbar?
  • Sind die Beziehungen zu den für das Projekt wichtigen Personen stimmig und belastbar?
  • Sorgen die Rollen in der Projektorganisation für eine hohe Planungs-, Ausführungs- und Entscheidungskompetenz?

Das sollten typische Fragestellungen sein, die – ehrlich beantwortet – ein Gefühl vermitteln, wie es einem selbst mit dem Projekt geht. Und falls Sie nicht überzeugt sind: ändern Sie etwas!

In einem >>>Interview in der „Zeit“ am 21.05.2014 hat Bundestrainer Jogi Löw übrigens gesagt: „Ich kann nur überzeugen, wenn ich nach meiner Intuition handle und meinem Gefühl folge.“

UPDATE:
Jogi Löw wurde nach Sepp Herberger, Helmut Schön und Franz Beckenbauer der vierte Weltmeister-Trainer des DFB.

Was Projektmanager von Karl Auer lernen können

Doppeldeutige Sprache:
Was Projektmanager von Karl Auer lernen können

Karl Auer von Bayern3. Sein (Künstler-)Name ist Programm, jedenfalls wenn es um doppeldeutige Kommunikation geht. Sprechen Sie „Karl Auer“ etwas undeutlich und ohne die Pause zwischen Vor- und Nachnamen aus. Merken Sie, wie schnell man beim „Kalauer“ landet? Karl Auer nutzt diese Eigenschaft unserer Sprache dazu, am Telefon wirklich lustige Streiche zu initiieren.

Beispiel: Der Anruf eines Glatzkopfs im Waxing-Studio, um sich die Haare waxen äh wachsen zu lassen. (>>> siehe hier – vom 14.1.2014)

Ähnlich geht es manchem Projektmanager zu Projektbeginn. Möglichst genau zu verstehen, was der Auftrag ist, ist einer der ersten Schritte in systematischem Projektmanagement. Erst wenn klar ist, für welches Projekt-Ziel der Projektmanager die Verantwortung übernehmen soll, kann geplant, organisiert und umgesetzt werden. Erfahrene Projektmanager sind für Missverständnisse in der Kommunikation sensibilisiert. Um diese zu vermeiden nutzen sie verschiedene Methoden:

Perspektivwechsel

Begeben Sie sich in der Vorbereitung eines Auftragsklärungs-Gesprächs bewusst in die Perspektive des Auftraggebers. Welches Problem will er gelöst haben? Was sind seine wichtigsten Anforderungen an das Projekt-Ergebnis? Welche Eigenschaften des Projekt-Ergebnisses müssen aus seiner Sicht vermieden werden?

Aktives Zuhören

Wiederholen Sie das Verstandene in eigenen Worten. Achten Sie dabei darauf, ob Ihr Gegenüber mit Ihrer Beschreibung einverstanden ist. Darüber gibt oft die Körpersprache genauere Auskunft als die verbale Äußerung. Falls Sie mehr zum Thema Körpersprache wissen möchten empfehlen wir z. B. die Seminare von >>>Christine Riedelsberger!

Qualitäts-Check der Zielbeschreibung

Sind die beschriebenen Projekt-Ziele

  • prüfbar oder messbar und damit eindeutig
  • realistisch
  • lösungsneutral
  • in sich widerspruchsfrei
  • vollständig

Klärung durch Abgrenzung

Die Beschreibung von Nicht-Bestandteilen des Projektes kann sehr dabei helfen, klare Grenzen zu ziehen. Beispiel: „Die Einführung neuer Prozesse, Kennzahlen oder Reports ist nicht Bestandteil unseres Software-Einführungs-Projektes.“

Was Projektmanager von Profi-Zockern lernen können

Wahrscheinlichkeiten statt Schwarz-Weiss.
Was Projektmanager von Profi-Zockern lernen können.

Profi-Spieler haben gemeinhin nicht gerade den besten Ruf. Schnell werden sie in Verbindung mit Betrug oder „nur“ Glück gebracht. Dabei entspricht beides oft nicht der Wahrheit. Profi-Spieler arbeiten in aller Regel mit vielen Informationen gleichzeitig. Während beim Würfeln hauptsächlich Wahrscheinlichkeiten eine Rolle spielen, zählt zum Beispiel beim Poker auch noch die Körpersprache dazu. Jedenfalls kann es nicht einfach nur Glück sein, wenn man mit Glücksspiel sein Geld verdient. Genauso wenig wie bei einem Projektmanager (obwohl es das natürlich auch in diesem Beruf gibt ;-)).

Statt rein auf Glück und Zufall zu setzen, arbeiten Profis mit Wahrscheinlichkeiten. Was anderes ist auch gar nicht möglich, wenn es um die Zukunft geht. Über die Zukunft gibt es nur Annahmen. Keine Tatsachen. Und genau das sollten auch Projektmanagement-Profis tun. Wie wahrscheinlich ist es, dass das Budget reichen wird? Wie wahrscheinlich ist es, bestimmte Ressourcen zu bekommen? Mit welcher Unsicherheit ist die Vereinbarung des Projektziels zustande gekommen? Es gibt noch viele andere Situationen, in denen die Frage nach der Wahrscheinlichkeit wesentlich hilfreicher ist, als über Ja oder Nein, erreichen oder nicht erreichen zu sprechen – und vor allem ehrlicher.

Profis wissen das bereits!

Was Projektmanager von Christkindl und Weihnachtsmann lernen können

Was Projektmanager von Weihnachtsmann und Christkindl lernen können.

Weihnachten oder vielmehr Advent ist die Zeit der Wünsche, Hoffnungen und Erwartungen. Bei Kindern sind diese Wünsche noch mit leuchtenden Augen, einem ansteckenden Lachen oder zappelnden Beinen verbunden und richten sich „an den großen Unbekannten“. Erwachsene äußern ihre Wünsche meist zurückhaltender – oder fordernder. Dafür ist jedoch der Adressat oft gut greifbar: viele Projektmanager kennen das Gefühl, dass Wünsche, Hoffnungen und Erwartungen an sie herangetragen werden.

Der Wunschzettel nennt sich dann „Projektauftrag“ oder „Change Request“. Und der Termin steht genau so fest wie Weihnachten.

Manchem Projektmanager würde es dann helfen, ähnlich wie der Weihnachtsmann zu reagieren: Erst einmal den Wunschzettel zur Kenntnis nehmen und kein eindeutiges Commitment abgeben, was bis zum gewünschten Termin leistbar ist!

Es wird allerdings oft nicht möglich sein, bis zum Termin zu warten, um eine realistische Einschätzung der Wunscherfüllung abzugeben. Zeit zum Nachdenken und Besprechen mit Experten sollte es aber geben. Seien Sie als Projektmanager also kein Wunsch-O-Mat! Schließlich kann auch das Christkindl nicht alle Wünsche erfüllen, oder?