Mit Kanban das Projekt-Portfolio besser managen

Kanban als Management-Ansatz hilft beim Management des Projekt-Portfolios.

 

In meinem kurzen Video sehen Sie Beispiele für die Instrumente, mit denen Kanban Mehrwert erzeugt:

  • bessere Entscheidungen durch mehr Transparenz
  • bessere Planbarkeit durch Kennzahlen
  • mehr Effizienz durch WiP-Limits
  • höhere Qualität durch explizite Regeln

Neugierig auf die Anwendung in Ihrer Organisation? Vereinbaren Sie >hier sofort online einen Telefon-Termin mit Dieter Eschlbeck.

Lego® Serious Play® ist nicht überall drin, wo Lego eingesetzt wird!

Lego® Serious Play® und Lego® im Seminar: Was ist der Unterschied?

Immer wieder begegnet mir bei Gesprächen über den Einsatz von Lego® als Moderations-Methode ein Missverständnis. Viele meinen, dass sie Lego®SeriousPlay® kennen, wenn sie in einem Seminar (z. B. nach dem Konzept Lego4Scrum) die Arbeit mit Lego erlebt hätten. Doch auch wenn in beiden Formaten bunte Plastikklötzchen eingesetzt werden, sind es doch grundlegend unterschiedliche Methoden.

Lego4Scrum >>>Link wurde von Alexey Krivitsky erfunden und ist ein didaktisches Format. Es dient dazu, Menschen mit Scrum vertraut zu machen. Alexey Krivitsky nutzt die bunten Plastikklötzchen dazu, die Teilnehmer in eine gemeinsame Arbeit an einem größeren Projekt (Bau einer Lego-Stadt) zu involvieren. Die Art und Weise, wie die Lego-Stadt entsteht, lässt Scrum live erlebbar machen.

Dagegen ist Lego® Serious Play® >>>Link (kurz LSP) eine Moderations-Methode. Workshops, die mit LSP moderiert werden, haben in der Regel kein didaktisches, sondern ein inhaltliches Ziel (typisch ist z. B. die Erarbeitung einer Geschäftsfeld-Strategie). Je abstrakter ein Thema ist, umso hilfreicher kann diese LSP wirken. Somit reiht sich LSP ein in die Vielfalt der Moderations-Methoden wie Karten-Abfrage, Flipchart-Visualisierung oder beispielsweise einer Fishbowl-Diskussion.

Die Vorteile von LSP sind dabei vielfältig:

Teilnehmer-Modell mit Lego Serious Play
Teilnehmer-Modell mit Lego Serious Play
  • Das metaphorische „Übersetzen“ der eigenen Gedanken in Lego-Modelle aktiviert die Teilnehmer
  • Beschreibungen und Diskussionen werden anhand der entstandenen Modelle fokussiert
  • Gruppen-Modelle machen das Zusammenspiel aus individuellen Gedanken und Team-Ergebnis „begreifbar“
  • Die Geschichten zu den Modellen sind viel emotionaler erlebbar als abstrakte Erzählungen, so dass die entstehenden Modelle auch gut geeignet sind, um Workshop-Ergebnisse weiterzugeben

Ich selbst verwende LSP gerne in Workshops und kombiniere sie mit meiner langjährigen Erfahrung als Moderator. Allerdings bedingt das in Remote-Zeiten größeren Aufwand und geringere Flexibilität, da Bausteine per Post an die Teilnehmer versandt werden müssen.

Fazit:

Lego® Serious Play® und Seminare, in denen Lego-Bausteine eingesetzt werden, haben soviel gemein wie der Hobby-Gärtner mit einem Bienen-Züchter. Beiden sind Pflanzen wichtig, aber zu einem ziemlich unterschiedlichen Zweck. Falls Sie sich für den Einsatz von Lego® im Business interessieren melden Sie sich gerne über mein Kontakt-Formular. Ich bin zertifizierter LSP-Moderator und kann Workshops bis zu 10 Personen mit meinen mehr als 7.000 Steinen gestalten.

Die Story Map: Übersicht und Inspiration

Die Story Map (nach Jeff Patton) ist eine gute Möglichkeit, sowohl Inspiration für neue Product Backlog Items zu erhalten, als auch die Priorisierung der Product Backlog Items zu unterstützen. Im folgenden Video erklären wir anhand eines einfachen Beispiels, wie eine Story Map aussehen kann.

Controller Magazin: Beitrag von Dieter Eschlbeck

Agiles Projektmanagement und Controlling

Agiles (Projekt-)Management ist für Controller oft eine unbekannte und deshalb unverständliche Welt. Mein Titelbeitrag zum Controller Magazin 04/2016, erschienen im Juli 2016, versucht, einen Einblick in die Welt agilen Denkens zu geben.

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Project Vision: unterschätzt?

Project Vision. Unterschätzt in SCRUM-Projekten?

Die Frage nach der Project Vision in Projekten, die mit dem Framework SCRUM arbeiten, ruft nach meiner Erfahrung oftmals Stirnrunzeln, Schulterzucken und angestrengtes Nachdenken hervor. Ein Lächeln und ein Blitzen in den Augen sollte sie aber eigentlich bewirken!

Wieso?

Eine gut formulierte und kommunizierte Project Vision hat zwei wichtige Merkmale:

Merkmal 1: Sie motiviert, sich auf den Weg zu machen. Es lohnt sich, in die Richtung der Vision aufzubrechen, weil der Sinn klar wird. Wenn wir das nebenstehende Foto als Metapher verwenden wollen: Die Vision beschreibt nicht den Weg, auch nicht das genaue Ziel (z. B. einen bestimmten Berggipfel). Vielmehr wäre die Vision hier vielleicht, einen „Ort in den Bergen zu finden, an dem wir geschützt die Aussicht auf Wald und See genießen können„.

Merkmal 2: Sie gibt Orientierung für viele kleine Entscheidungen, die wir auf dem Weg werden fällen müssen. Wo genau der angestrebte Ort in den Bergen sein könnte? Das wissen wir noch nicht. Trotzdem hilft die Vision, immer wieder zu entscheiden, ob wir eher links oder eher rechts abbiegen wollen. Die grobe Richtung wird von ihr definiert. Wir akzeptieren also bewusst eine unscharfe Beschreibung des Ziels, um uns dafür aber schnell auf den Weg zu machen.

Nach meiner Erfahrung erfüllen viele in Projekten verwendete Visionen diese beiden Merkmale nicht. Welche Erfahrungen haben Sie? Über einen Austausch dazu würde ich mich sehr freuen!

Sie finden uns >>>hier.

Checkliste agil oder klassisch

Projekte agil oder klassisch managen?

Passt agiles Projekt-Management zu allen Projekten? Nach unserer Ansicht nicht. Es gilt zu entscheiden, welches Projekt zu welcher Projekt-Management-Methode passt. Unsere Checkliste enthält einige Vorschläge für Fragen, die zur Klärung beitragen können.

>>>Hier geht es zum Download als pdf.

 

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